Bierbach - Reinheim

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Bahnhof Bierbach (km 9,11)

Der Bahnhof Bierbach besaß einst umfangreiche Gleisanlagen. Hier wechselte die von Homburg kommenden Züge auf die südliche (linke) Seite und fuhren einst auf 2-gleisiger Strecke weiter bis Saargemünd. Von Zweibrücken aus wurde hier der bei der Eröffnung geltende km 6,86 erreicht. Außerdem ist hier km 103,2 der Strecke Landau - Rohrbach. Zwar wurde hier noch 1969 ein modernes Gleisbildstellwerk in Betrieb genommen, inzwischen wurden jedoch alle Gleisanlagen abgebaut.

Haltepunkt Bierbach

Der heutige Haltepunkt liegt direkt östlich vom Stationsgebäude, das alte Empfangsgebäude dient als Privathaus.

Ehemaliger Bahnübergang (km 10,0)

An dieser Stelle befand sich früher ein Bahnübergang. Von den einst 3 Gleisen ist nur noch eines vorhanden.

Abzweig von der Strecke Zweibrücken - Rohrbach (km 11,0)

Im linken Bild zweigte die zweigleisige Trasse nach Saargemünd von der eingleisigen Strecke nach Rohrbach ab. Das rechte Bild zeigt etwas weiter die beiden sich entfernenden Strecken.

Wasserdurchlass (km 11,2)

Im Hintergrund des vorherigen rechten Bildes führt ein Wasserdurchlass unter der Trasse hinweg. Von hier aus sieht man auch noch einen letzten Blick auf die Strecke nach Rohrbach.

Ehemaliger Bahnübergang (km 11,5)

Bei diesem einstigen Bahnübergang über einen vom Haltepunkt Blieskastel-Lautzkirchen kommenden Weg beginnt auf der Trasse ein Radweg, der bis in die Nähe von Saargemünd führt.

Brücke über den Würzbach (km 11,6)

Gleich dahinter wird der Würzbach überquert.

Zufahrt nach Blieskastel (km 12,20)

Von den Kilometersteinen der Strecke sind noch die meisten vorhanden. Hier wird der Stadtrand von Blieskastell erreicht.

Bahnhof Blieskastel Stadt (km 12,79)

Ursprünglich hieß der Bahnhof nur Blieskastel. Nach der Eingemeindung von Lautzkirchen nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die dortige Station in Blieskastel-Lautzkirchen umbenannt und zur Unterscheidung Blieskastel in Blieskastel Stadt. Das Empfangsgebäude wurde 2005 abgerissen. Ironischerweise wurde es erst 1965 als Neubau errichtet, da der ursprüngliche Bahnhof 1944 bei einem Bombenangriff zerstört wurde. Auf dem Gelände befindet sich jetzt ein großer Parkplatz. Hier fanden bis zum Ende des Personenverkehrs noch Zugbegegnungen satt. Auch anfangs zahlreiche, aber später immer weniger werdende Industriebetriebe nutzen die Gleisanlagen. Schon 1968 wurde der Güterschuppen abgeprochen. Der Damm auf der linken Seite, auf der der Radweg verläuft, wurde erst 1999 als Hochwasserschutz angelegt.

Ehemaliger Bahnübergang über die Saargemünder Straße (km 12,85)

Durch den Straßenaus- und -neubau der B 423 sind im Bereich hinter dem einstigen Bahnhofs vorerst alle Spuren verschwunden.

Fortsetzung des Radwegs (km 13,0)

Nachdem die auf dem Planum liegende Zweibrücker Straße nach Westen abgeschwenkt ist, wird die Trasse wieder sichtbar. Auf ihr liegt wieder der Radweg.

Brücke über einen Kanal (km 13,9)

Hier wird ein inzwischen als Ausfluss der Kläranlage genutzter Kanal überquert.

Durchlass des Dachskautbachs (km 14,4)

Nachdem sich die Trasse der Blieskasteller Straße angenähert hat, befindet sich hier der Duchlass des Dachskautbachs.

Bahnübergang (km 14,7)

Gleich hinter diesem ehemaligen Bahnübergang begannen bereits die Gleisanlagen des Bahnhofs Blickweiler.

Bahnhof Blickweiler (km 15,47)

Das Bahnhofsgebäude dient jetzt als Privathaus. Einst gab es hier mit 500 m die längste Militärrampe der Strecke, sowie durch ein hier gelegenes Kalkwerk größeren Güterverkehr.

Bahnübergang über den Sportplatzweg (km 15,5)

Kurz dahinter befand sich dieser Bahnübergang.

Brücke über den Wecklinger Bach (km 15,8)

An der Brücke über den Wecklinger Bach erkennt man gut die zweigleisige Trassierung.

Einschnitt vor der Blies

Vor der Blies gibt es einen Einschnitt etwa 250 m langen Einschnitt.

Flutbrücke vor der Blies (km 16,45)

Bevor die Blies überquert wird, befindet sich hier eine Flutbrücke.

Brücke über die Blies (km 16,6)

Dahinter folgt die Brücke über die Blies. Diese Brücke wurde zweimal zerstört und wiederaufgebaut:

Flutbrücke hinter der Blies (km 16,7)

Anschließend folgt eine weitere Flutbrücke.

Bahnhof Breitfurt (km 17,43)

Im Bahnhofsgebäude von Breitfurt befindet sich jetzt eine Fahrschule. Trotz des imposanten Gebäudes war die Bedeutung der Station gering, lediglich die örtliche Bliesmühle war ein wichtiger Kunde. Einst war dies der östliche Flügel des 1. Empfangsgebäudes von Kaiserslaufern, der nach dessen Abbruch 1879 hier neu aufgebaut wurde.

Bahnübergang über den Mühlenweg (km 17,5)

An dieser Stelle überquerte die Bahn den Mühlenweg.

Brücke über den Mühlenweg (km 17,7)

Nach einer 180°-Wende dieses Weges wird er erneut, diesmal auf einer Brücke überquert.

Brücke über den Inntalbach (km 17,9)

Auf einer Neukonstruktion wird der Inntalbach überquert. Daneben befindet sich noch eine alte Wegbrücke.

Bahnwärterhäuschen (km 18,0)

Kurz dahinter befindet sich noch ein ehemaliges Bahnwärterhäuschen.

Wasserdurchlässe

Im weiteren Verlauf finden sich immer wieder kleine Wasserdurchlässe zur der nahe rechts gelegenen Blies hin. Hier seinen nur exemplarisch einige davon gezeigt.

Bahnübergang über die Wolfersheimer Straße (km 20,45)

Am nördlichen Ortsrand von Bliesdalheim wird die Wolfersheimer Straße überquert.

Haltepunkt Bliesdalheim Dorf (km 20,50)

Unmittelbar dahinter befand sich der erst am 15. Mai 1934 in Betrieb genommene Bedarfshaltepunkt Bliesdalheim Dorf mit einer Wellblechbude. Er diente der besseren Erreichbachkeit des Ortes, wurde aber bereits 1944 wieder aufgegeben.

Bahnhof Bliesdalheim (km 21,47)

Der eigentliche Bahnhof Bliesdalheim liegt fast 1 km südwestlich des Ortes und diente auch der Anbindung von Herbitzheim Er hieß daher in den ersten Jahrzehnten der Bahnlinie Bliesdalheim-Herbitzheim. Es gab hier zahlreiche Gleisanlagen: 2 Fahrgleise, 1 Rangiergleis, 1 Ladegleis, 1 Rampengleis für den örtlichen Kalkofen und ab 1941 ein Überhol- und Ausweichgleis für den Militärverkehr.

„Bahnhof Herbitzheim“ (km 21,9)

Dieses Gebäude, in dem sich eine Gaststätte befindet, nennt sich zwar „HERBITZHEIM BF“ in den Unterlagen konnte ich aber keinen Hinweis darauf finden und ist somit nicht historisch.

Bahnübergang über die Rubenheimer Straße (km 22,0)

Kurz darauf wird die Rubenheimer Straße überquert.

Kalkofen Herbitzheim (km 22,1)

Gleich hinter dem Bahnübergang befand sich auf freier Strecke von 1889 bis 1919 die Verladeanlage und Gleiswaage einer Kalkbrennerei.

Bahnwärterhäuschen (km 23,6)

Kurz vor Gersheim befindet sich ein weiteres Bahnwärterhäuschen.

Kalkwerk Gersheim

Bedseitig der Trasse befinden sich die Gebäude des einstigen Kalkwerks Gersheim, auf denen sich umfangreiche Gleisanlagen befanden. Bis zum folgenden Bahnhofsgebäude gab es 2 Fahrgleise, jeweils 1 Rangier- und 1 Gütergleis auf der östlichen bzw. westlichen Seite der Gleise, 1 Rampengleis für das Kalkwerk und ein Stumpfgleis zum Güterschuppen. Desweiteren versorgte ein (nicht mehr vorhandener) Wasserturm die Dampflokomotiven.

Bahnübergang über die Bahnhofstraße (km 24,3)

Hinter dem einstigen Bahnüberhang über die Bahnhofstraße sieht man schon den heutigen Busbahnhof sowie das Empfangsgebäude von Gersheim.

Bahnhof Gersheim (km 24,41)

Bei Eröffnung der Bahnline hieß der Bahnhof noch Gersheim-Walsheim. Im mächtigen Empfangsgebäude von Gersheim befindet sich heute ein itallienisches Restaurant. Genauso wie in Breitfurt war dies ein Teil des 1. Empfangsgebäudes von Kaiserslautern (diesmal dessen westlicher Flügel), der ebenfalls 1879 dort abgetragen und hier wieder neu aufgebaut wurde. 1900 - 1901 wurde es noch um den linken Flügel erweitert und mit einer 3. Etage aufgestockt.

Der Bahnsteig befindet sich etwas dahinter.

Bahnübergang über die Bliesstraße (km 24,6)

Gleich anschließend folgt der Bahnübergang über die Bliesstraße.

Wasserdurchlass (km 24,9)

Im weitereren Verlauf finden sich immer wieder Wasserdurchlässe wie dieser.

Brücke über einen Bach (km 25,3)

Etwas aufwändieger ist diese kleine Brücke.

Brücken über einen Weg und den Gailbach (km 25,8)

Bei dieser Brücke wird zuerst auf einer Trägerbrücke ein Weg überguert.

Direkt dahinter folgt auf einer Bogenbrücke die Überquerung des Gailbachs. Das rechte Bild zeigt das komplette Ensamble.

Brücke über den Litzelbach (km 26,2)

Es folgt die Brücke über den Litzelbach.

Einfahrt Reinheim (km 26,3)

Kurz vor dem Bahnhof befindet sich dieses, jetzt als Jugendclub genutzte Gebäude.

Bahnhof Reinheim (Saar) (km 26,50)

Der der etwas außerhalb des Ortes gelegene Bahnhof Reinheim ist seit 1918 die letzte Station auf deutschem Gebiet. Vom 6.7.1959 bis zum 31.5.1989 endete hier der Personenverkehr aus Bierbach. Einst gab es hier neben den 2 Fahrgleise ein Rangiergleis und ein Ladegleis mit Rampenanschluss am Güterschuppen. Heute befindet sich eine pyschologische Praxis in dem Gebäude.

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